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Motor abdichten von außen

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6 Jahre 1 Monat her #14 von Lowandslow
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Hallöchen zusammen,

wollte hier einmal den Austausch zum - offenbar bei unserem Hirth 3503er charakteristischen - "Motorschwitzen" anregen. Meine bisher kurzen Erfahrungen:
gebrauchter Motor mit knapp über 160h auf der Uhr -> nach 20 Minütigen Bodenläufen ergab sich ein doch etwas "zu nasser" Öl-/Benzinfilm , der sich zum Tropfen unterhalb der Getriebe-Kurbelgehäuse-Adapterplatte ansammelte....
Jetzt dachte ich zuerst "Och- bestimmt Getriebeöl , muss man mal beobachten." also- alles fein mit Bremsenreiniger gesäubert, und für den nächsten Standlauf etwas Talkumpulver auf die Region zur Lokalisierung gebracht. (Hatte schon Befürchtungen, es wäre einer der legänderen Haarrisse im Graugußblock..).
Ergebnis: Eindeutig kein Getriebeöl. Austritt von 2-T-Gemisch aus dem Spalt zwischen Kurbelgehäuseober- und unterseite , der ja normalerweise irgendwie vor dem zusammenschrauben mit Hylomar o.ä. abgedichtet sein "müsste".... Da es nicht überall entlang des Spaltes nässte, sondern nur im hintersten Bereich zwischen erwähnter Getriebeadapterplatte und der Einlassführung für das Kraftstoff-Luft-Gemisch unter dem hinteren Einspritzsystem, zog ich die dortige Geshäuseschraube nochmal mit Drehmomentschlüssel nach Herstellerangabe nach. Leider änderte das nicht viel. Die Idee den gesamten Kurbelgehäusekomplex aufzuschrauben, alte Dichtung ersetzen und wieder zusammenschrauben verwarf ich rasch, da es sich ja zum GLück um ein regionales Problem handelte .
Daher schaute ich mich einmal um, und kam auf die Silikonbasierten Hochtemperaturdichmassen, welche von außen auf solche Leckstellen (oder auch Risse im Gußblock..) aufgetragen werden können. In die Auswahl kamen : Dirko HT (rot) oder Reinzosil (schwarzgrau).
Hab's nun mit letzterem Zeugs (Öl- und Kraftstoffbeständig, kleine Tube zu fairem Preis) tatsächlich zur großen Freude geschafft :-))
Die - in heutigem Testbetrieb mit Passagier und temporärer Vollast - erzielten Ergebnisse sprechen für sich- alles fein Trocken geblieben!
Ich werde Euch auf Stand halten, wie's auf längere Betriebssicht hin ausschaut....
Noch ein Tip zur Anwendung des Silikons: Latexhandschuhe, Latzhose benutzen & Einmalspatel o.ä. zum Auftragen/Verteilen. Das Zeugs hat einen enormen "Benetzungswillen" - das findet sich schnell auch dort wieder, wo's gar nicht hin sollte...

Bin mal gespannt auf Eure Erfahrung- wie habt Ihr Euren "Schwitze-Hirth" gebändigt?

Beste Fliegergrüße ;-)
Anhang:

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5 Jahre 7 Monate her #16 von Büttner
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Danke für den Tipp

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